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Innovative-Sicherheitstechnik
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Willkommen auf unserer Website www.schutz24.de rund um das Thema Security und Safety.

Hier werden Sie über die neuesten Entwicklungen auf dem stetig wachsenden Markt der Schutz- und Sicherheitstechnik informiert. Hierbei erstreckt sich die Palette der Innovationen über den Sektor der Dienstleistungen, der Gebäudesicherheit, die IT-Sicherheit und Arbeitsschutz und der Arbeitssicherheit sowie den Brandschutz und viele weitere Themen. Hier ist der Schutz des Privateigentums ebenso Thema wie komplette Systemlösungen für Unternehmen und Kommunen.
Das Projekt „Schutz24“ soll auf diesem Wege die Akzeptanz für Sicherheitstechnik erhöhen und spannende Technologien präsentieren.


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Innosecure – Kongress für Sicherheitstechnik in der Schlüsselregion

Am 23. und 24. Mai findet der neue Kongress für Innovationen in der Region Velbert/Heiligenhaus statt. Zwei Tage lang diskutieren Experten aus Wissenschaft und Technik über die Zukunft der Sicherungssysteme. Interessierte können sich jetzt für den Kongress anmelden.
Die Schlüsselregion e.V.
Talstraße 71
42551 Velbert
Tel. 02051 311 7947
Fax 02051 607109


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6. SicherheitsExpo München vom 04. - 05. Juli 2012



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Institut ASER e.V., Wuppertal



Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V. (ASER) Corneliusstr. 31
42329 Wuppertal
Deutschland
E-mail: info@institut-aser.de
WWW: http://www.institut-aser.de
Tel.: +49 202 731000
Fax.: +49 202 731184

Presseinformation des Instituts ASER e.V. vom 8. Mai 2012

Bereitstellung von Produkten auf dem Markt

Ende letzten Jahres ist das deutsche Produktsicherheitsrecht an die Änderungen auf europäischer Ebene angepasst worden. Dies wird Thema des 81. Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquiums der Bergischen Universität am 15. Mai in Wuppertal sein.

Für Produkte, die im Europäischen Wirtschaftsraum frei gehandelt werden können, muss sichergestellt sein, dass sie ein hohes Anforderungsniveau der Produktsicherheit- und -ergonomie sowie des Verbraucher- und Umweltschutzes erfüllen.

Grund genug, sich im Bergischen Land mit den aktuellen Änderungen rund um die Entwicklung und den Handel von Produkten zu befassen. Hierzu konnte Dirk Moritz vom Bundesarbeitsministerium aus Bonn als Gastredner für das Kolloquium gewonnen werden.

Die öffentliche Abendveranstaltung findet am 15. Mai ab 18:00 Uhr im Institut ASER e.V. in Wuppertal (Corneliusstraße 31) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine Anmeldung wird gebeten (rpieper@uni-wuppertal.de).
Mehr Infos: www.institut-aser.de


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Presseinformation des Instituts ASER e.V. vom 17. April 2012

Arbeitsbedingungen in der DDR

Dieses Thema wird im Spannungsfeld zwischen „Anspruch und Wirklichkeit“ beim 80. Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium der Bergischen Universität am 24. April in Wuppertal diskutiert.

Über zwei Jahrzehnte nach dem Ende des zweiten deutschen Staates schwinden historische Entwicklungen aus dem gesellschaftlichen Gedächtnis. Hierzu gehört auch der Bereich von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Werktätigen in der DDR-Arbeitswelt.

Im Rahmen des Kolloquiums wird Dr. Lutz Wienhold auf Basis eigener Erfahrungen auf Fakten und Hintergründe eingehen. Beleuchtet werden sowohl die zum Teil menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen als auch die zum Teil fortschrittlichen, konzeptionellen Ansätze.

Die öffentliche Abendveranstaltung findet am 24. April ab 18:00 Uhr im Institut ASER e.V. in Wuppertal-Vohwinkel (Corneliusstraße 31) statt.
Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine Anmeldung wird gebeten (rpieper@uni-wuppertal.de).
Mehr Infos: www.institut-aser.de

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Presseinformation des Instituts ASER e.V. vom 23. Februar 2012

Gestaltung nachhaltiger Arbeitssysteme als Baustein der Fachkräftesicherung

Zu diesem Thema wird aktuell der 58. GfA-Jahreskongress von der Universität Kassel und dem VW-Werk Kassel ausgerichtet. Das Bergische Städtedreieck ist dort mit einer Reihe von Fachbeiträgen durch das Institut ASER aus Wuppertal vertreten.

In einer immer dynamischer und vernetzter agierenden Arbeitswelt wird es zukünftig umso wichtiger, den Menschen und die Gesamtheit seiner physischen und psychischen Eigenschaften wirksam in der Produkt- und Produktionsgestaltung zu berücksichtigen. Dies dient der Gestaltung nachhaltiger Arbeitssysteme, ist somit ein wichtiger Baustein der Fachkräftesicherung in Deutschland sowie traditionelle Forschungsthematik des arbeitswissenschaftlichen Instituts ASER.

Heute wird Dr.-Ing. Hansjürgen Gebhardt zum Thema Büroarbeit bei heißen Sommertagen aktuelle Studienergebnisse präsentieren und Mag. Dipl.-Ing.
Inna Levchuk über die bedarfsgerechte Auslegung und Ausstattung von Arbeitsstätten berichten. Am Nachmittag wird Dipl.-Psych. Andreas Saßmannshausen die geleisteten Ergebnisse der MobbingLine Nordrhein-Westfalen im Zeitraum von 2002 bis 2012 vorstellen.

Morgen wird Dr.-Ing. André Klußmann über Studienergebnisse zu Handkräften und Handmaßen in einer Bevölkerungsstichprobe berichten, Dipl.-Ing. Christoph Mühlemeyer die anthropometrische Gestaltung von Prüfmitteln für Maschinen vorstellen und Prof. Dr. Ralf Pieper eine neue Methodik zur Festlegung sicherheitstechnischer Prüfungen von Maschinen und Anlagen erläutern.

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Presseinformation des Instituts ASER e.V. vom 6. Februar 2012

Standardkommentar Arbeitsschutzrecht für die Betriebspraxis erschienen

Zum Start des Jahres 2012 ist die von Prof. Ralf Pieper von der Bergischen Universität Wuppertal erarbeitete 5. Auflage des Praxiskommentars Arbeitsschutzrecht erschienen.

Die Handlungsfelder der Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sowie der Arbeitsgestaltung werden in Bezug auf den Demografischen Wandel und die Fachkräftesicherung voraussichtlich weiter an Relevanz gewinnen.
Hierzu liefert der Ökonom Prof. Pieper eine zusammenhängende Darstellung des betrieblichen Arbeitsschutzrechts unter Bezugnahme des Stands der Rechtsprechung.

Umgekehrt wird bei arbeitsschutzrelevanten Entscheidungen vom Bundesarbeitsgericht auch Bezug auf die Ausführungen des Praxiskommentars Arbeitsschutzrecht genommen.

Die 5. Auflage enthält jetzt auf über 1.100 Seiten u.a. auch die Kommentierungen zu den Neuregelungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen, mit Arbeitsmitteln oder bei künstlicher optischer Strahlung sowie zu den Neuregelungen zur sicherheitstechnischen und betriebsärztlichen Betreuung, zur arbeitsmedizinischen Vorsorge und zur betrieblichen Gesundheitsförderung.
Mehr Infos: www.institut-aser.de


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Presseinformation des Instituts ASER e.V. vom 26. Januar 2012

Gefahrenabwehr und Freiheitsrechte

Die Sicherheit im Spannungsfeld von Gefahrenabwehr und Freiheitsrechten wird Thema des Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquiums am 31. Januar in Wuppertal sein.

Mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hat das Thema ‚Sicherheit’ eine neue Qualität bekommen. Politik und Sicherheitsbehörden nutzen die ‚Staatspflicht’ zum Schutz der Bürger, um immer neue, vor allem technische Entwicklungen zur Informationsgewinnung über potentielle Gefährder und Gefahren einzuführen.

Damit einher geht eine sowohl juristische wie auch politisch-ideologische Debatte über den Zusammenhang von Sicherheit und Freiheit. Aus unabhängiger, wissenschaftlicher Sicht lassen sich Problematiken und Gefahren identifizieren, die im Kolloquium von Dipl.-Soz.-Wiss. Kathrin Wahnschaffe vorgestellt und diskutiert werden.

Die öffentliche Abendveranstaltung findet am 31. Januar von 18:00 bis 20:00 Uhr im Institut ASER e.V. (Corneliusstraße 31) in Wuppertal-Vohwinkel statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine Anmeldung wird gebeten (rpieper@uni-wuppertal.de).
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Presseinformation des Instituts ASER e.V. vom 18. Januar 2012

Psychische Belastungen bei der Arbeit

Über diese Thematik wird Dr. Gabriele Richter von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin aus Berlin am 24. Januar beim 78.
Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium in Wuppertal referieren.

Die Relevanz psychischer Arbeitsbelastungen ist in der letzten Dekade stark angestiegen. Ursachen sind u.a. Veränderungen in der Arbeitswelt, die Technisierung, Globalisierung und das Lean-Management, die zusätzlich vom demografischen Wandel begleitet werden. Psychische Erkrankungen verursachen lange Fehlzeiten und steigende Zahlen bei den Frühverrentungen.

Die rechtsnormative Verpflichtung zur Gefährdungsbeurteilung wird nur unzureichend umgesetzt. Fehlendes Wissen, Begriffsunsicherheiten und Vorbehalte sind wesentliche Gründe. Erste Erfahrungen zeigen, dass der Prozess der Gefährdungsbeurteilung für den Bereich psychischer Arbeitsbelastungen sehr komplex ist, aber im Betrieb gemeistert werden kann. Dazu sind auch Maßnahmen der Arbeitsgestaltung auf ihre Wirksamkeit hin untersucht worden.

Die öffentliche Abendveranstaltung findet am 24. Januar von 18:00 bis 20:00 Uhr im Institut ASER e.V. (Corneliusstraße 31) in Wuppertal-Vohwinkel statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine Anmeldung wird gebeten.
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Presseinformation des Instituts ASER e.V. vom 9. Januar 2012

Bekämpfung von Mobbing am Arbeitsplatz

Aktuell ist das Werkbuch Mobbing mit Beiträgen aus Wuppertal erschienen, in dem offensive Methoden gegen psychische Gewalt in der Arbeitswelt vorgestellt werden.

Im Werkbuch Mobbing stellen 30 Fachleute unterschiedlichster Profession ihre Erfahrungen und Einschätzungen bei der Bekämpfung von Mobbing am Arbeitsplatz vor. Evident ist, dass dies eine hohe Relevanz für die Fachkräftesicherung sowie die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft besitzt.

Das Werkbuch enthält auch die aktuellen Ergebnisse der MobbingLine Nordrhein-Westfalen, die seit zehn Jahren eine Anlaufstelle für Betroffene in der Arbeitswelt darstellt und mögliche Lösungswege aufzeigt. Anfang 2002 hatten sich dazu die Evangelische Kirche im Rheinland und von Westfalen, die Bistümer Aachen und Essen, der DGB Nordrhein-Westfalen, die AOK Rheinland/Hamburg und das Institut ASER an der Bergischen Universität Wuppertal auf den Weg gemacht. Bisher wurden über 40.000 Telefonberatungen bei der MobbingLine Nordrhein-Westfalen nachgefragt.

Mobbing ist eine Form der Konflikteskalation, in der im weiteren Verlauf ein Ungleichgewicht zwischen den Kontrahenten entsteht. Eine konkretere Beschreibung lieferte 1997 das Bundesarbeitsgericht: „Mobbing ist das systematische Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren von Arbeitnehmern untereinander oder durch Vorgesetzte. …“ (Az 7 ABR 14/96).

Im vorliegenden Werkbuch werden zudem die Zusammenhänge zwischen Mobbing und dem betrieblichen Arbeitsschutz, der betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF), dem betrieblichen Eingliederungsmanagement
(BEM) und dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) aufgezeigt.
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Sicheres Arbeiten mit Kranen im Betrieb und auf Baustellen

Zu diesem Thema wird Dipl.-Ing. Jürgen Koop von der BG Holz und Metall beim 77. Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium am 10. Januar in Wuppertal referieren. Eingangs wird Prof. Ralf Pieper von der Bergischen Universität Wuppertal die thematische Aktualität herausstellen.

Beim sicheren Arbeiten mit Kranen ob im Fertigungsbereich, in der Werkstatt oder auf Baustellen kommt es auf die Beschaffenheit und den Betrieb der Krane an. Herstellungsmängel, fehlerhafte Montage, technische Manipulation, unsachgemäße Benutzung, mangelhafte Instandhaltung oder Prüfung von Kranen können verheerende Folgen haben.

Dipl.-Ing. Koop ist u.a. als stv. Leiter des Fachausschusses "Maschinenbau, Hebezeuge, Hütten- und Walzwerksanlagen" und als Mitautor des Standardwerkes „Sicherheit bei Kranen“ (10. Auflage, Springer-Verlag, 2011) ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet.

Die öffentliche Abendveranstaltung findet am 10. Januar von 18:00 bis 20:00 Uhr im Institut ASER e.V. (Corneliusstraße 31) in Wuppertal-Vohwinkel statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine Anmeldung wird gebeten.
Mehr Infos: www.institut-aser.de
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Institut ASER e.V., Wuppertal

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Über die ZVEI Akademie für Sicherheitssysteme


ZVEI-PRESSEINFORMATION
Nr. 55/2012

Neu: ‚RWA aktuell 7‘– Energieoptimierte Lüftung und sichere Entrauchung

Frankfurt am Main, 11. Mai 2012 – Energieoptimierte Lüftung und sichere Entrauchung von Aufzugsschächten ist das Thema der neu erschienenen Ausgabe 7 der Schriftenreihe „RWA aktuell“. Die Broschüre greift ein wichtiges Thema auf, da sich baurechtliche Vorschriften und die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) beim Thema Aufzugsentrauchung scheinbar widersprechen: Gemäß den Vorgaben der Landesbauordnungen müssen Aufzüge über Entrauchungsöffnungen verfügen, die im Brandfall Rauch und giftige Gase aus dem Gebäude ableiten. Die meisten der 600.000 Aufzugsanlagen in Deutschland verfügen allerdings über dauerhafte Öffnungen, die im Normalbetrieb große Energiemengen ungenutzt ins Freie entweichen lassen und damit der EnEV widersprechen, die luftdichte Hüllen fordert.

Die in der Broschüre beschriebene Lösung sind moderne Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA), deren automatisch gesteuerte Klappen nur im Brandfall öffnen und damit eine sichere Entrauchung gewährleisten. Im Normalbetrieb bleiben die Klappen geschlossen oder unterstützen eine kontrollierte Lüftung und verhindern so einen dauerhaften Wärmeverlust. Dieser Verlust beträgt bei einem offenen Aufzugsschacht von 19 Metern Höhe und sechs Türen etwa 15.000 Kilowattstunden jährlich, was umgerechnet einer Umweltbelastung von fünf Tonnen Kohlenstoffdioxid entspricht.

Eine Modernisierung schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Ein großes süddeutsches Verlagshaus spart durch die Nachrüstung der zehn Aufzugsschächte mit modernen RWA jährlich über 28.000 Euro an Energiekosten ein. Dadurch amortisiert sich die Anlage bereits nach kurzer Zeit.

Herausgeber der Broschüre ist der Fachkreis Rauch- und Wärmeabzug und natürliche Lüftung im ZVEI-Fachverband Sicherheit. „RWA aktuell – Energieoptimierte Lüftung und Entrauchung von Aufzugsschächten“ steht unter www.rwa-heute.de kostenlos zum Herunterladen bereit.


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ZVEI-PRESSEINFORMATION
Nr. 40/2012

Zoll entfernt Plagiate von der Messe Light+Building
1. ZVEI hilft Unternehmen gegen Produktpiraten vorzugehen

Frankfurt am Main, 17. April 2012 – Am zweiten Tag der Messe Light+Building in Frankfurt am Main haben Mitarbeiter des Hauptzollamts Darmstadt Aussteller von Leuchten, Lampen und Installationsgeräten kontrolliert. Geprüft wurden Schutzrechts¬verletzungen, insbesondere Verletzungen geschützter Designs der Originalhersteller. Die Aktion, die der Zoll auf der Light+Building das zweite Mal durchgeführt hat, wurde auch in diesem Jahr wieder vom ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie unterstützt.

20 Mitgliedsunternehmen waren dem Aufruf des ZVEI gefolgt, sich an der Zollaktion zu beteiligen. Sie haben 14 Produktpiraten und knapp zwei Dutzend Schutzrechtsverletzungen identifiziert. In acht Fällen wurden Strafverfahren gegen die Verletzer eingeleitet und Sicher¬stellungen verfügt, die 14 schutzrechtsverletzende Geräte und über 400 CDs betrafen. In zwei Fällen wurden Wiederholungstäter aus dem Jahr 2010 zur Rechenschaft gezogen: Neben Sicherstellungen wurden gegen sie auch Zahlungen von je 1.500 Euro verfügt.

Die Sicherstellungen richteten sich auch in diesem Jahr wieder haupt¬sächlich gegen Produkte aus China. In einem Fall war ein Unternehmen aus Taiwan, in einem weiteren Fall ein Unternehmen aus der Türkei betroffen. Neben den offiziell eingeleiteten Strafverfahren haben sich Schutzrechtsverletzer in zahlreichen weiteren Fällen sofort bereit erklärt, Katalogseiten zu entfernen oder zu schwärzen, die schutzrechtsverletzende Abbildungen zeigten. Zuständigkeitshalber hatte sich der Zoll auf Produkte beschränkt, die von außerhalb der EU eingeführt wurden.

ZVEI-Rechtsanwalt Till Barleben: „Die Aktion hat wieder deutlich gemacht, dass die Originalhersteller nicht schutzlos sind und dass es sich lohnt, konsequent gegen Produktpiraten vorzugehen.“ Bruno Gantenbrink, persönlich haftender Gesellschafter und Geschäfts¬führer des Unternehmens ‚BEGA Gantenbrink-Leuchten‘ kommentierte: „Das konsequente Handeln des Zolls schützt innovative Firmen vor dem unseligen Kopieren von vielversprechenden Produkten. Mich beein¬druckt die Professionalität und Schnelligkeit der Kontrollmaßnahmen. Nach dem erfolgreichen Testlauf im Jahr 2010 haben wir in diesem Jahr die vom Zoll mit Unterstützung des ZVEI gebotenen Möglichkeiten besonders effektiv zur Durchsetzung unserer Rechte nutzen können. Ich hoffe, dass diese Maßnahmen zu einem festen Bestandteil der Light+Building werden."

Der Schaden durch Plagiate wird für die deutsche Industrie insgesamt auf 25 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Acht bis zehn Prozent des Welthandels bestehen nach Expertenschätzung aus gefälschten Produkten.

Der ZVEI unterstützt seine Mitglieder im Kampf gegen Produktpiraterie auf großen Messen mit einem regelmäßig angebotenen ZVEI-Anwaltsnotdienst. Auf der Light+Building findet zudem der Rundgang des Zolls mit ZVEI-Unterstützung statt.

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ZVEI-PRESSEINFORMATION
Nr. 36/2012

ZVEI-Präsident Loh: Energieeinsparpotenziale besser nutzen
- Technologie für mehr Energieeffizienz vorhanden

Frankfurt am Main, 12. April 2012 – Berechnungen des ZVEI zufolge könnten in Deutschland mit vorhandener Technologie jährlich mehr als 100 Milliarden Kilowattstunden Strom eingespart werden – davon 70 Milliarden allein durch energieeffiziente Produkte und Systemlösungen bei Antrieben, Beleuchtung, Kühl- und Gefriergeräten. Das entspricht fast der Hälfte des Stromverbrauchs aller privaten Haushalte. „Jede Kilowattstunde, die nicht benötigt wird, muss nicht produziert werden und erzeugt somit keine Umweltbelastung“, betonte ZVEI-Präsident Friedhelm Loh auf der Eröffnungs-Pressekonferenz der Messe Light+Building 2012, die in diesem Jahr die Energieeffizienz zum Leitthema hat.

Gebäudeautomatisierung reduziert Energieverbrauch

40 Prozent der in Deutschland verbrauchten Energie entfallen auf Gebäude. „In den zwölf Millionen Ein- und Zweifamilienhäusern steckt ein Energieeinsparpotenzial, mit dem sich der Gesamtenergieverbrauch in Deutschland um 20 Prozent verringern ließe“, erläuterte Loh. Eine im Auftrag des ZVEI erarbeitete zweijährige Feldstudie der Hochschule Biberach hat im Praxisbetrieb nachgewiesen, wie insbesondere durch Gebäudeautomatisierung der Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent reduziert werden kann. Drei von vier Gebäuden sind in Deutschland älter als 45 Jahre, zehn Millionen Wohneinheiten wurden schon vor 1950 gebaut. Die Modernisierungsquote beträgt 0,9 Prozent. Laut der Deutschen Energie-Agentur dena sind aber 2,5 Prozent notwendig, um klimaschädliches Kohlendioxid signifikant einzusparen.

Energieeffizienz durch LED-Beleuchtung

Im Bereich der Beleuchtung sieht Loh großes Einsparpotenzial. Mit modernen Technologien bei Straßen-, Büro-, Industrie- und privater Beleuchtung ließen sich jährlich 21 Milliarden Kilowattstunden einsparen. Das entspricht der Stromproduktion von sieben Kraftwerksblöcken der 400 MW-Klasse.

Energieeffizient sind insbesondere Beleuchtungslösungen mit LED-Technologie. Um diese Potenziale schneller zu erschließen, hat der ZVEI im vergangenen Monat die Federführung der LED-Leitmarktinitiative mit dem Bundesministerium für Umwelt übernommen. Der weltweite Marktanteil dieser Technologie liegt heute bei zehn Milliarden Euro. Erwartet wird, dass dieser Markt in den nächsten acht Jahren sprunghaft auf 64 Milliarden Euro steigen wird.

Energiewende braucht entschlossenes Handeln

Die zentrale Herausforderung in Deutschland sieht Loh darin, die Energiewende zu gestalten. Beiträge der Elektroindustrie für mehr Energieeffizienz werden während der Light+Building auf dem gemeinsamen Technologieforum der Messe Frankfurt und des ZVEI präsentiert. Auf der politischen Ebene vermisst Loh jedoch das erforderliche entschlossene und vor allem bundes- wie landesweit koordinierte Handeln der Akteure. „Die Politik hinkt dem Machbaren hinterher“, so Loh.

Der ZVEI-Präsident: „Wir brauchen heute eine mutige und intelligente Politik, die die Energieeffizienz bei Licht und bei Gebäudeautomation fördert.“ Die Energiewende werde nur mit den energieeffizienten Produkten und Lösungen der Elektroindustrie gelingen.

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ZVEI-PRESSEINFORMATION
Nr. 17/2012

ZVEI diskutiert bei CeBIT 2012 über Smart Grid, Smart Home und IT-Sicherheit

Frankfurt am Main, 28. Februar 2012 – Produkte und Lösungen aus der deutschen Elektroindustrie und der Informationstechnologie wachsen immer stärker zusammen. Der ZVEI trägt dieser Entwicklung Rechnung und ist auch in diesem Jahr mit zahlreichen Aktivitäten auf der weltweit größten IKT-Messe präsent. Drei Themen bilden diesmal die Schwerpunkte: Smart Grid, Smart Home und IT-Sicherheit. Sonderthema bei der Pressekonferenz des ZVEI am 6. März ist eine Studie zu den Exporterfolgen der Elektroindustrie vor und nach Einführung des Euro, die der ZVEI gemeinsam mit der DekaBank erstellt hat, und die neuesten Zahlen zur konjunkturellen Lage dieser Industriebranche.

Beim Smart Grid Summit am 7. März wendet sich ZVEI-Präsident Friedhelm Loh den großen Herausforderungen an ein modernes Stromnetz zu. Die Energiewende muss verlässlich sein und Planungssicherheit geben. Dazu muss das bestehende Stromnetz zum intelligenten Netz aufgerüstet werden. Damit wächst die Elektroindustrie, mit über 840.000 Mitarbeitern die zweitgrößte Industriebranche in Deutschland, mit ihren Produkten und Systemen auch an dieser Stelle zur Schlüsselindustrie heran.

Die CeBIT, bei der der ZVEI zum zweiten Mal auftritt, ist ein idealer Ort, um die fortschreitende Vernetzung innovativer Produkte und Produktionsprozesse mit neuen Dienstleistungen und dem Internet zu demonstrieren. Sicherheit ist dabei von großer Bedeutung. Beim IT-Security-Forum am 8. März diskutiert deshalb der ZVEI in einer High-Level-Veranstaltung mit Experten die steigenden Anforderungen an die IT-Sicherheit unter dem Titel: „Cyber-Sicherheit: Achillesferse oder Sprungbrett zu neuen Märkten?“ Mit der Schnittstelle zwischen dem Smart Grid und dem Eigenheim befasst sich das Smart Home Fachforum am 9. März. Im ZVEI-Forum „Smart Home – Was hat der Endkunde vom Smart Grid?“ werden Experten über Smart Metering diskutieren.

Zudem ist der ZVEI erneut mit einem eigenen Stand (Halle 11, Stand E11) bei der CeBIT vertreten. Dort wird gezeigt, welchen Beitrag die Elektroindustrie zu den genannten Feldern leistet.

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ZVEI-PRESSEINFORMATION
Nr. 16/2012

Angelika Staimer erhält FeuerTRUTZ-Ehrenpreis für Verdienste um den vorbeugenden Brandschutz

Frankfurt am Main, 24. Februar 2012 – Angelika Staimer, langjährige Vorsitzende des Lenkungskreises des Fachverbandes Sicherheit im ZVEI, erhält anlässlich der ‚FeuerTRUTZ-Fachmesse mit Kongress für vorbeugenden Brandschutz‘ in Nürnberg den ‚FeuerTRUTZ-Ehrenpreis‘ für ihre Verdienste um den vorbeugenden Brandschutz. Die Ingenieurin wird für ihr Lebenswerk und insbesondere für ihr Engagement im anlagentechnischen Brandschutz ausgezeichnet.
„Angelika Staimer hat den vorbeugenden Brandschutz über lange Jahre geprägt und weiter entwickelt. Damit hat sie vielen Menschen das Leben gerettet oder ihnen Rauchvergiftungen erspart. Ihre Kombination aus Fachwissen, Sensibilität für den Markt und Kommunikationsfähigkeit war auch für den ZVEI ein Glücksfall“, sagt der Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Sicherheit, Peter Krapp, in seiner Laudatio anlässlich der Preisverleihung.
Angelika Staimer hat sich im Fachverband Sicherheit auf beispielhafte Art und Weise ehrenamtlich engagiert: Sie war Vorsitzende des Lenkungskreises und des Arbeitskreises Marketing. Darüber hinaus hat sie viele erfolgreiche Initiativen angestoßen, wie beispielsweise die Aktion ‚Rauchmelder retten Leben‘. Aus dem von ihr mitentwickelten Brandrettungskonzept ging der ‚Arbeitskreis Evakuierung‘ des ZVEI-Fachverbands Sicherheit hervor. In den Beiräten von Security und Interschutz hat sie diese weltweit anerkannten Sicherheitsfachmessen strategisch weiter entwickelt und an die Bedürfnisse des Marktes angepasst.

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ZVEI-PRESSEINFORMATION
Nr. 13/2012

Light+Building 2012: LED-Technologie und Gebäudeautomation fördern Energieeffizienz

Frankfurt am Main, 16. Februar 2012 – Von der Messe Light+Building werden starke Impulse zur Verbesserung der Energieeffizienz ausgehen. „Gerade bei Beleuchtung und Gebäudetechnik sind mit den effizienten Produkten der Elektroindustrie noch erhebliche Energieeinsparungen möglich“, erklärt ZVEI-Präsident Friedhelm Loh.

LED-Leuchten beispielsweise erlauben neue Anwendungen. In Kombination mit Lichtmanagementsystemen ergeben sich große Energieeinsparpotenziale. Insgesamt liegt das Potenzial zur Reduzierung des Stromverbrauchs durch effiziente Beleuchtung in Deutschland bei bis zu 20 TWh pro Jahr. Das entspricht der Stromproduktion von sieben Kraftwerksblöcken der 400-MW-Klasse.

Im Fokus des Bereichs Building steht beim ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie die Energieeinsparung durch Gebäudeautomation. So hat eine Feldstudie im Auftrag des ZVEI ergeben, dass die Hälfte des Energiebedarfs eines Hochschulgebäudes durch optimale Automatisierung eingespart werden kann – zusätzlich zu weiteren Effizienzmaßnahmen wie Wärmedämmung. Rund 40 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland von gut 3.700 TWh entfallen auf Gebäude.

ZVEI-Schwerpunkte auf der Light+Building 2012 sind Zukunftsthemen wie Energieeffizienz, Green Building, Smart Home, Elektromobilität sowie dezentrale Erzeugung und Einspeisung von elektrischer Energie in der Sonderschau ‚Gebäude als Kraftwerk im Smart Grid‘. Weiterhin wird Sicherheitstechnik für Gebäude vorgestellt.

Über die relevanten Licht- und Gebäudethemen informieren und diskutieren Experten aus Industrie und Wissenschaft auf einem gemeinsamen Technologieforum der Messe Frankfurt und des ZVEI in Halle 8.0. Das Spektrum reicht von der Wirkung des Lichts auf Menschen über Elektromobilität bis zur Sicherheitstechnik.

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ZVEI-PRESSEINFORMATION
Nr. 9/2012

Veranstaltungsankündigung: ZVEI-Tagung für Sicherheit an Schulen

Frankfurt am Main, 13. Februar 2012 – Zu Fachtagungen „Amok- und Gefahren-Reaktionssysteme – Sicherungskonzepte für Schulen ausschreiben, planen und errichten" lädt die ZVEI Akademie für Sicherheitssysteme ein. Die firmen- und produktneutralen Veranstaltungen finden Februar bis Juni in verschiedenen Städten Deutschlands statt.

Die Fachtagungen mit Praxis-Workshop richten sich an Mitarbeiter von Behörden, Betreiber, Planer und Errichter sowie verantwortliche Stellen, die Lösungen für Gefahrensituationen an Schulen planen, ausschreiben und errichten.

Die Tagungsteilnehmer erhalten Hilfestellung für die Erstellung eines Konzepts von Amok- und Gefahren-Reaktionssystemen. So werden u. a. in einem Fallbeispiel der Schutzbedarf einer Schule für Amok- und Gefahrensituationen ermittelt, die Haftungssituation für Betreiber in öffentlichen Einrichtungen geklärt und technische Komponenten und deren wirtschaftliche Umsetzung erläutert.

Einzelheiten über Termine, Veranstaltungsorte sowie Anmeldeunterlagen können abgerufen werden unter www.amok-tagung.de.

Termine und Orte:
18. Januar 2012 in Mainz
8. Februar 2012 in Erfurt
29. Februar 2012 in Bremen
15. März 2012 in Magdeburg
29. März 2012 in Nürnberg
25. April 2012 in Potsdam
10. Mai 2012 in Dresden
30. Mai 2012 in Kiel
31. Mai 2012 in Schwerin
13. Juni 2012 in Frankfurt am Main
14. Juni 2012 in Essen
21. Juni 2012 in Stuttgart

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Neues Produktsicherheitsgesetz mit Folgen für Planer und Hersteller kraftbetätigter Fenster
– ZVEI bietet Lehrgang an

Frankfurt am Main, 2. Februar 2012 – Im Bundesgesetzblatt vom 11. November 2011 wurde das „Gesetz über die Bereitstellung von Produkten auf dem Markt" (Produktsicherheitsgesetz – ProdSG) verkündet. Es löste mit Wirkung vom 1. Dezember 2011 das bisherige Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) ab. Das neue Gesetz betrifft auch Planer, Errichter und Instandhalter kraftbetätigter Fenster. Die ZVEI-Akademie für Sicherheitssysteme bietet eine entsprechende Schulung an.

Wie das bisherige GPSG gilt auch das ProdSG für fast alle Produktarten und somit auch für kraftbetätigte Fenster, die als Öffnungen zur Rauchableitung in Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) sowie zur natürlichen Gebäudelüftung seit Jahrzenten tausendfach in Deutschland verbaut werden. Eine Besonderheit hierbei ist, dass mit einem Antriebssystem ausgerüstete Fassaden- oder Dachelemente hinsichtlich ihres Inverkehrbringens rechtlich unter die Maschinenverordnung fallen. Diese tritt unter der Bezeichnung „9. ProdSV“ gleichzeitig mit dem neuen Produktsicherheitsgesetz in Kraft und setzt die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG weiterhin in nationales deutsches Recht um.

Wie bereits durch das GPSG entstehen auch durch das neue ProdSG Verpflichtungen in der gesamten Prozesskette. Bei kraftbetätigten Fenstern sind in der Praxis insbesondere Planer, Errichter und Instandhalter betroffen, die hinsichtlich des möglichen Gefährdungspotenzials Schutzmaßnahmen planen und umsetzen müssen.

So muss eine notwendige Risikobeurteilung für kraftbetätigte Fenster bereits durch den Architekten bzw. Fachplaner in der Planungsphase beginnen. Dabei müssen unter anderem die Einbaulage der kraftbetätigten Elemente, die zukünftige Nutzung der Räume und auch die Steuerung der Rauchabzugs- und Lüftungsklappen berücksichtigt werden. Entsprechend sind die Schutzmaßnahmen zur Minderung von Risiken festzulegen. Der Hersteller oder Errichter, der die kraftbetätigten Fenster in den Verkehr bringt bzw. bereitstellt – dies kann auch ein Fenster- oder Metallbauer sein – muss dafür Sorge tragen, dass entsprechende Schutzmaßnahmen tatsächlich umgesetzt worden sind, wenn das Gebäude bezugsfertig ist. Darüber hinaus hat er eine EG-Konformitätserklärung auszustellen und ein CE-Typenschild am kraftbetätigten Fenster anzubringen. Instandhalter haben bei Reparaturen und Modernisierungsmaßnahmen an bestehenden Anlagen zu beachten, dass wesentliche Veränderungen im Sinne des ProdSG rechtlich wiederum als Inverkehrbringen anzusehen sind.

Ergänzend gelten auch weiterhin die Anforderungen an Betreiber öffentlicher Gebäude und diejenigen für Arbeitgeber in Betriebsstätten hinsichtlich der Einhaltung von Arbeitsschutzvorschriften und der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV).

Bei Nichtbeachtung der sich aus dem ProdSG ergebenden Verpflichtungen bestehen für alle zuvor genannten beteiligten Personen Haftungsrisiken, deren Auswirkungen und Tragweite heute noch nicht absehbar sind.

Das neue Gesetz übernimmt die Bestimmungen des bisherigen GPSG hinsichtlich der Bußgeld- und Strafvorschriften, formuliert diese teilweise neu, nimmt neue Tatbestände auf und erhöht den Bußgeldrahmen. Strafbewehrt sind unter anderem die Zuwiderhandlungen gegen die CE-Kennzeichnungsvorschriften. Daneben gelten für solche Produkte, da sie ihrer Zweckbestimmung nach als Bauprodukte einzustufen sind, auch die Bestimmungen des Bauproduktegesetzes (BauPG) im Hinblick auf die Voraussetzungen für die Anbringung des CE-Kennzeichens und die dortigen Strafbestimmungen im Falle von Zuwiderhandlungen.

Es ist unerlässlich, die relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen zu kennen und das notwendige Fachwissen zu erwerben, um mögliche Gefährdungspotenziale richtig beurteilen und geeignete Schutzmaßnahmen umsetzen zu können. Eine entsprechende Ausbildung wird mittlerweile von verschiedenen Institutionen und Fortbildungsstätten am Markt angeboten, unter anderem auch von der ZVEI-Akademie für Sicherheitssysteme, die bereits seit Anfang 2011 einen Lehrgang „Sachkundige Person für kraftbetätigte Fenster“ anbietet und durchführt.
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Mehr Sicherheit an Schulen - ZVEI auf der didacta 2012

Frankfurt am Main, 11. Januar 2012 – Mehr Sicherheit an Schulen steht im Mittelpunkt der Messepräsenz des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie auf der Bildungsmesse didacta 2012 vom 14. bis 18. Februar in Hannover. Unabhängige Experten des ZVEI informieren Schulträger, Schulleiter und Lehrer über einen besseren Schutz vor Gefahren wie Brand, Einbruch oder Amokläufen. Auf dem ZVEI-Stand in Halle 15, G45/1 erhalten die Fachbesucher dazu zahlreiche Verbandspublikationen. Einen ersten Überblick bietet der Fachvortrag ‚Sicherheit an Schulen – Anforderungen und Herangehensweisen‘ am 15. Februar 2012 im Convention Center der Messe Hannover. Referent ist Bernd Ammelung, Vorsitzender des ZVEI-Arbeitskreises Amokalarm für Schulen, dem Betreiber, Hersteller, Planer und Errichter von Sicherheitssystemen sowie Vertreter öffentlicher Einrichtungen angehören.

Sicherheit an Schulen ist ein Schwerpunkt des ZVEI. Die Veranstaltungsreihe ‚Amok- und Gefahren-Reaktionssysteme – Sicherungskonzepte für Schulen ausschreiben, planen und errichten‘ wird von Februar bis Mai 2012 in mehreren deutschen Städten durchgeführt. Die jeweils eintägigen Veranstaltungen richten sich an Schulträger, Schulbehörden, Hochbauämter, kommunale Verwaltungen sowie Planer, Errichter und Hersteller von Sicherheitstechnik. Detaillierte Informationen dazu sind am ZVEI-Messestand und unter www.zvei-amokalarm.de erhältlich.

Die didacta ist nach Angaben des Veranstalters die wichtigste Bildungsmesse Europas. Weitere Informationen bei www.didacta-hannover.de.
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Frankfurt am Main, 22. Dezember 2011 – Überwiegend positiv beurteilen die Errichter von Brandmeldeanlagen (BMA) sowie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) den gegenwärtigen Geschäftsverlauf. Das ergab eine Umfrage unter den 140 Mitgliedsunternehmen der Arbeitsgemeinschaft Errichter und Planer im ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. Eine klare Mehrheit der befragten Unternehmen bezeichnete die wirtschaftliche Gesamtsituation und die Umsatzaussichten für die nächsten sechs Monate als ‚sehr gut‘ oder ‚gut‘. Besonders vorteilhaft entwickele sich die Modernisierung von RWA. Bei der Umfrage berücksichtigt wurden Neuanlagengeschäft, Modernisierung sowie Wartung und Instand¬haltung. Eingetrübt wird die gute Stimmung durch den Mangel an qualifizierten Fachkräften, den die Mehrzahl der befragten Errichter schon heute als Umsatzbremse werten.

Der ZVEI will die Umfrage unter dem Namen ‚Errichter-Barometer‘ künftig zweimal im Jahr durchführen. „Ziel ist ein aktuelles und kompaktes Stimmungsbild der Branche. Eine ausführliche Untersuchung von Markt und Wettbewerb kann und soll das Errichter-Barometer allerdings nicht ersetzen“, erläutert Eckart Roeder, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Errichter und Planer, die Zielsetzung.

Errichter und Planer im ZVEI
Die Arbeitsgemeinschaft Errichter und Planer im ZVEI ist die Interessenvertretung für Errichter, Planer und Sachverständige mit über 140 Mitgliedern. Sie unterstützt die Marktteilnehmer, gestaltet mit bei Normen und Richtlinien, vermittelt das technische, rechtliche und wirtschaftliche Fachwissen und bildet die Plattform für den Informationsaustausch mit den Herstellern.

Der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. vertritt die gemeinsamen Interessen der Elektroindustrie und der zugehörigen Dienst-leistungsunternehmen in Deutschland. Rund 1.600 Unternehmen haben sich für die Mitgliedschaft im ZVEI entschieden. Die Branche beschäftigte derzeit in Deutschland 845.000 Arbeitnehmer und weitere 670.000 weltweit. Der ZVEI repräsentiert eine Branche mit rund 180 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2011. Etwa 40 Prozent davon entfallen auf neuartige Produkte und Systeme. Jede dritte Innovation des Verarbeitenden Gewerbes basiert auf Lösungen der Elektroindustrie.

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Seit Januar 2011 bietet der Fachkreis "Rauch-und Wärmeabzugsanlagen ( RWA ) eine neues Portal an:
www.natuerlich-lueften.de

Die im Januar 2007 gegründete ZVEI Akademie GmbH für Sicherheitssysteme bietet Seminare zur Fort- und Weiterbildung für Fachleute für Sicherheitssysteme an und richtet sich mit ihrem Angebot insbesondere an Planer und Errichter, Sachverständige, Handwerker, Monteure, Behördenvertreter und Sicherheitsbeauftragte.

Die Akademie arbeitet eng mit dem Fachverband Sicherheitssysteme und der ZVEI-Arbeitsgemeinschaft Errichter für Sicherheitssysteme zusammen. Die Referenten der Seminare sind Experten für Sicherheitssysteme der führenden Hersteller, aus den nationalen und internationalen Normungsgremien und der Wissenschaft, aber auch Praktiker mit Erfahrungen im täglichen Umgang mit den betreffenden Anlagen.

Ziel der Akademie ist eine firmen- und produktneutrale Vermittlung des technischen, praktischen, juristischen und wirtschaftlichen Wissens für den professionellen Verbau von Sicherheitssystemen. Seminarteilnehmer gewinnen Sicherheit bei der Planung, Projektierung, Wartung und Instandhaltung von Anlagen und erschließen sich durch erweitertes Fachwissen neue Geschäftsmodelle. Eine Zertifizierung als Nachweis der Fachkompetenz ist in Planung.



ZVEI Akademie GmbH für Sicherheitssysteme


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