ZVEI-PRESSEINFORMATION
Nr. 13/2012
Light+Building 2012: LED-Technologie und Gebäudeautomation fördern Energieeffizienz
Frankfurt am Main, 16. Februar 2012 – Von der Messe Light+Building werden starke Impulse zur Verbesserung der Energieeffizienz ausgehen. „Gerade bei Beleuchtung und Gebäudetechnik sind mit den effizienten Produkten der Elektroindustrie noch erhebliche Energieeinsparungen möglich“, erklärt ZVEI-Präsident Friedhelm Loh.
LED-Leuchten beispielsweise erlauben neue Anwendungen. In Kombination mit Lichtmanagementsystemen ergeben sich große Energieeinsparpotenziale. Insgesamt liegt das Potenzial zur Reduzierung des Stromverbrauchs durch effiziente Beleuchtung in Deutschland bei bis zu 20 TWh pro Jahr. Das entspricht der Stromproduktion von sieben Kraftwerksblöcken der 400-MW-Klasse.
Im Fokus des Bereichs Building steht beim ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie die Energieeinsparung durch Gebäudeautomation. So hat eine Feldstudie im Auftrag des ZVEI ergeben, dass die Hälfte des Energiebedarfs eines Hochschulgebäudes durch optimale Automatisierung eingespart werden kann – zusätzlich zu weiteren Effizienzmaßnahmen wie Wärmedämmung. Rund 40 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland von gut 3.700 TWh entfallen auf Gebäude.
ZVEI-Schwerpunkte auf der Light+Building 2012 sind Zukunftsthemen wie Energieeffizienz, Green Building, Smart Home, Elektromobilität sowie dezentrale Erzeugung und Einspeisung von elektrischer Energie in der Sonderschau ‚Gebäude als Kraftwerk im Smart Grid‘. Weiterhin wird Sicherheitstechnik für Gebäude vorgestellt.
Über die relevanten Licht- und Gebäudethemen informieren und diskutieren Experten aus Industrie und Wissenschaft auf einem gemeinsamen Technologieforum der Messe Frankfurt und des ZVEI in Halle 8.0. Das Spektrum reicht von der Wirkung des Lichts auf Menschen über Elektromobilität bis zur Sicherheitstechnik.
---------------------------------------
ZVEI-PRESSEINFORMATION
Nr. 9/2012
Veranstaltungsankündigung: ZVEI-Tagung für Sicherheit an Schulen
Frankfurt am Main, 13. Februar 2012 – Zu Fachtagungen „Amok- und Gefahren-Reaktionssysteme – Sicherungskonzepte für Schulen ausschreiben, planen und errichten" lädt die ZVEI Akademie für Sicherheitssysteme ein. Die firmen- und produktneutralen Veranstaltungen finden Februar bis Juni in verschiedenen Städten Deutschlands statt.
Die Fachtagungen mit Praxis-Workshop richten sich an Mitarbeiter von Behörden, Betreiber, Planer und Errichter sowie verantwortliche Stellen, die Lösungen für Gefahrensituationen an Schulen planen, ausschreiben und errichten.
Die Tagungsteilnehmer erhalten Hilfestellung für die Erstellung eines Konzepts von Amok- und Gefahren-Reaktionssystemen. So werden u. a. in einem Fallbeispiel der Schutzbedarf einer Schule für Amok- und Gefahrensituationen ermittelt, die Haftungssituation für Betreiber in öffentlichen Einrichtungen geklärt und technische Komponenten und deren wirtschaftliche Umsetzung erläutert.
Einzelheiten über Termine, Veranstaltungsorte sowie Anmeldeunterlagen können abgerufen werden unter www.amok-tagung.de.
Termine und Orte:
18. Januar 2012 in Mainz
8. Februar 2012 in Erfurt
29. Februar 2012 in Bremen
15. März 2012 in Magdeburg
29. März 2012 in Nürnberg
25. April 2012 in Potsdam
10. Mai 2012 in Dresden
30. Mai 2012 in Kiel
31. Mai 2012 in Schwerin
13. Juni 2012 in Frankfurt am Main
14. Juni 2012 in Essen
21. Juni 2012 in Stuttgart
---------------------------
Neues Produktsicherheitsgesetz mit Folgen für Planer und Hersteller kraftbetätigter Fenster
– ZVEI bietet Lehrgang an
Frankfurt am Main, 2. Februar 2012 – Im Bundesgesetzblatt vom 11. November 2011 wurde das „Gesetz über die Bereitstellung von Produkten auf dem Markt" (Produktsicherheitsgesetz – ProdSG) verkündet. Es löste mit Wirkung vom 1. Dezember 2011 das bisherige Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) ab. Das neue Gesetz betrifft auch Planer, Errichter und Instandhalter kraftbetätigter Fenster. Die ZVEI-Akademie für Sicherheitssysteme bietet eine entsprechende Schulung an.
Wie das bisherige GPSG gilt auch das ProdSG für fast alle Produktarten und somit auch für kraftbetätigte Fenster, die als Öffnungen zur Rauchableitung in Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) sowie zur natürlichen Gebäudelüftung seit Jahrzenten tausendfach in Deutschland verbaut werden. Eine Besonderheit hierbei ist, dass mit einem Antriebssystem ausgerüstete Fassaden- oder Dachelemente hinsichtlich ihres Inverkehrbringens rechtlich unter die Maschinenverordnung fallen. Diese tritt unter der Bezeichnung „9. ProdSV“ gleichzeitig mit dem neuen Produktsicherheitsgesetz in Kraft und setzt die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG weiterhin in nationales deutsches Recht um.
Wie bereits durch das GPSG entstehen auch durch das neue ProdSG Verpflichtungen in der gesamten Prozesskette. Bei kraftbetätigten Fenstern sind in der Praxis insbesondere Planer, Errichter und Instandhalter betroffen, die hinsichtlich des möglichen Gefährdungspotenzials Schutzmaßnahmen planen und umsetzen müssen.
So muss eine notwendige Risikobeurteilung für kraftbetätigte Fenster bereits durch den Architekten bzw. Fachplaner in der Planungsphase beginnen. Dabei müssen unter anderem die Einbaulage der kraftbetätigten Elemente, die zukünftige Nutzung der Räume und auch die Steuerung der Rauchabzugs- und Lüftungsklappen berücksichtigt werden. Entsprechend sind die Schutzmaßnahmen zur Minderung von Risiken festzulegen. Der Hersteller oder Errichter, der die kraftbetätigten Fenster in den Verkehr bringt bzw. bereitstellt – dies kann auch ein Fenster- oder Metallbauer sein – muss dafür Sorge tragen, dass entsprechende Schutzmaßnahmen tatsächlich umgesetzt worden sind, wenn das Gebäude bezugsfertig ist. Darüber hinaus hat er eine EG-Konformitätserklärung auszustellen und ein CE-Typenschild am kraftbetätigten Fenster anzubringen. Instandhalter haben bei Reparaturen und Modernisierungsmaßnahmen an bestehenden Anlagen zu beachten, dass wesentliche Veränderungen im Sinne des ProdSG rechtlich wiederum als Inverkehrbringen anzusehen sind.
Ergänzend gelten auch weiterhin die Anforderungen an Betreiber öffentlicher Gebäude und diejenigen für Arbeitgeber in Betriebsstätten hinsichtlich der Einhaltung von Arbeitsschutzvorschriften und der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV).
Bei Nichtbeachtung der sich aus dem ProdSG ergebenden Verpflichtungen bestehen für alle zuvor genannten beteiligten Personen Haftungsrisiken, deren Auswirkungen und Tragweite heute noch nicht absehbar sind.
Das neue Gesetz übernimmt die Bestimmungen des bisherigen GPSG hinsichtlich der Bußgeld- und Strafvorschriften, formuliert diese teilweise neu, nimmt neue Tatbestände auf und erhöht den Bußgeldrahmen. Strafbewehrt sind unter anderem die Zuwiderhandlungen gegen die CE-Kennzeichnungsvorschriften. Daneben gelten für solche Produkte, da sie ihrer Zweckbestimmung nach als Bauprodukte einzustufen sind, auch die Bestimmungen des Bauproduktegesetzes (BauPG) im Hinblick auf die Voraussetzungen für die Anbringung des CE-Kennzeichens und die dortigen Strafbestimmungen im Falle von Zuwiderhandlungen.
Es ist unerlässlich, die relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen zu kennen und das notwendige Fachwissen zu erwerben, um mögliche Gefährdungspotenziale richtig beurteilen und geeignete Schutzmaßnahmen umsetzen zu können. Eine entsprechende Ausbildung wird mittlerweile von verschiedenen Institutionen und Fortbildungsstätten am Markt angeboten, unter anderem auch von der ZVEI-Akademie für Sicherheitssysteme, die bereits seit Anfang 2011 einen Lehrgang „Sachkundige Person für kraftbetätigte Fenster“ anbietet und durchführt.
----------------------------------------------------------
Mehr Sicherheit an Schulen - ZVEI auf der didacta 2012
Frankfurt am Main, 11. Januar 2012 – Mehr Sicherheit an Schulen steht im Mittelpunkt der Messepräsenz des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie auf der Bildungsmesse didacta 2012 vom 14. bis 18. Februar in Hannover. Unabhängige Experten des ZVEI informieren Schulträger, Schulleiter und Lehrer über einen besseren Schutz vor Gefahren wie Brand, Einbruch oder Amokläufen. Auf dem ZVEI-Stand in Halle 15, G45/1 erhalten die Fachbesucher dazu zahlreiche Verbandspublikationen. Einen ersten Überblick bietet der Fachvortrag ‚Sicherheit an Schulen – Anforderungen und Herangehensweisen‘ am 15. Februar 2012 im Convention Center der Messe Hannover. Referent ist Bernd Ammelung, Vorsitzender des ZVEI-Arbeitskreises Amokalarm für Schulen, dem Betreiber, Hersteller, Planer und Errichter von Sicherheitssystemen sowie Vertreter öffentlicher Einrichtungen angehören.
Sicherheit an Schulen ist ein Schwerpunkt des ZVEI. Die Veranstaltungsreihe ‚Amok- und Gefahren-Reaktionssysteme – Sicherungskonzepte für Schulen ausschreiben, planen und errichten‘ wird von Februar bis Mai 2012 in mehreren deutschen Städten durchgeführt. Die jeweils eintägigen Veranstaltungen richten sich an Schulträger, Schulbehörden, Hochbauämter, kommunale Verwaltungen sowie Planer, Errichter und Hersteller von Sicherheitstechnik. Detaillierte Informationen dazu sind am ZVEI-Messestand und unter www.zvei-amokalarm.de erhältlich.
Die didacta ist nach Angaben des Veranstalters die wichtigste Bildungsmesse Europas. Weitere Informationen bei www.didacta-hannover.de.
----------------------------------------------------------
Frankfurt am Main, 22. Dezember 2011 – Überwiegend positiv beurteilen die Errichter von Brandmeldeanlagen (BMA) sowie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) den gegenwärtigen Geschäftsverlauf. Das ergab eine Umfrage unter den 140 Mitgliedsunternehmen der Arbeitsgemeinschaft Errichter und Planer im ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. Eine klare Mehrheit der befragten Unternehmen bezeichnete die wirtschaftliche Gesamtsituation und die Umsatzaussichten für die nächsten sechs Monate als ‚sehr gut‘ oder ‚gut‘. Besonders vorteilhaft entwickele sich die Modernisierung von RWA. Bei der Umfrage berücksichtigt wurden Neuanlagengeschäft, Modernisierung sowie Wartung und Instand¬haltung. Eingetrübt wird die gute Stimmung durch den Mangel an qualifizierten Fachkräften, den die Mehrzahl der befragten Errichter schon heute als Umsatzbremse werten.
Der ZVEI will die Umfrage unter dem Namen ‚Errichter-Barometer‘ künftig zweimal im Jahr durchführen. „Ziel ist ein aktuelles und kompaktes Stimmungsbild der Branche. Eine ausführliche Untersuchung von Markt und Wettbewerb kann und soll das Errichter-Barometer allerdings nicht ersetzen“, erläutert Eckart Roeder, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Errichter und Planer, die Zielsetzung.
Errichter und Planer im ZVEI
Die Arbeitsgemeinschaft Errichter und Planer im ZVEI ist die Interessenvertretung für Errichter, Planer und Sachverständige mit über 140 Mitgliedern. Sie unterstützt die Marktteilnehmer, gestaltet mit bei Normen und Richtlinien, vermittelt das technische, rechtliche und wirtschaftliche Fachwissen und bildet die Plattform für den Informationsaustausch mit den Herstellern.
Der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. vertritt die gemeinsamen Interessen der Elektroindustrie und der zugehörigen Dienst-leistungsunternehmen in Deutschland. Rund 1.600 Unternehmen haben sich für die Mitgliedschaft im ZVEI entschieden. Die Branche beschäftigte derzeit in Deutschland 845.000 Arbeitnehmer und weitere 670.000 weltweit. Der ZVEI repräsentiert eine Branche mit rund 180 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2011. Etwa 40 Prozent davon entfallen auf neuartige Produkte und Systeme. Jede dritte Innovation des Verarbeitenden Gewerbes basiert auf Lösungen der Elektroindustrie.
----------------------------------------------------------
Seit Januar 2011 bietet der Fachkreis "Rauch-und Wärmeabzugsanlagen ( RWA ) eine neues Portal an:
www.natuerlich-lueften.de
Die im Januar 2007 gegründete ZVEI Akademie GmbH für Sicherheitssysteme bietet Seminare zur Fort- und Weiterbildung für Fachleute für Sicherheitssysteme an und richtet sich mit ihrem Angebot insbesondere an Planer und Errichter, Sachverständige, Handwerker, Monteure, Behördenvertreter und Sicherheitsbeauftragte.
Die Akademie arbeitet eng mit dem Fachverband Sicherheitssysteme und der ZVEI-Arbeitsgemeinschaft Errichter für Sicherheitssysteme zusammen. Die Referenten der Seminare sind Experten für Sicherheitssysteme der führenden Hersteller, aus den nationalen und internationalen Normungsgremien und der Wissenschaft, aber auch Praktiker mit Erfahrungen im täglichen Umgang mit den betreffenden Anlagen.
Ziel der Akademie ist eine firmen- und produktneutrale Vermittlung des technischen, praktischen, juristischen und wirtschaftlichen Wissens für den professionellen Verbau von Sicherheitssystemen. Seminarteilnehmer gewinnen Sicherheit bei der Planung, Projektierung, Wartung und Instandhaltung von Anlagen und erschließen sich durch erweitertes Fachwissen neue Geschäftsmodelle. Eine Zertifizierung als Nachweis der Fachkompetenz ist in Planung.
ZVEI Akademie GmbH für Sicherheitssysteme